Auch das Entry-level Kabel Diamond Speaker 1 von HiDiamond nutzt die faszinierende Technologie des 4-fach „gekochten“ Kupfer namens VRC-4. Hierbei wird das Kupfer unter 4 verschiedenen Temperaturen mehrfach erhitzt um so eine größere Reinheit zu erzielen. Laut Hersteller verwendet diese Technologie kein anderer Hersteller am Markt.

Zum Hörtest: Bei den „Sugarbabes“ bot das Diamond-1 einen Bass, der etwas leichter ins Gewicht fiel als das TCI, auf der anderen Seite aber im Mitteltonbereich einen Hauch weicher war. Im oberen Mitteltonbereich legte das Kabel einen besonderen Glanz auf die Stimmen. Bei sehr starken Vocal-Sequenzen konnte man den Peak-Limit erahnen, allerdings war das Diamond hier nicht so hart wie das Audioquest. Beim Vinyl von „Sam Cooke“ blühte die Wiedergabe auf. Viel Energie und Emotion in dieser Ballade lieferte das Diamond-1 mit einer relativ leichten fundierten Basswiedergabe und Spot-lights im Mitteltonbereich einwandfrei ab und zeigte einen großen Sinn für Musikalität. Der Hochtonbereich hatte einen gewissen Grad von fragiler Zartheit. Bei „Crippled Black Phoenix“ zeigte das Diamond seine Liebe zu dynamischen Stücken mit hohem energtischen Aufwand. Die unheilvolle Roboter-Stimme, die am Anfang des Albums zu hören ist, verband sich recht deutlich mit der tiefen Basswiedergabe der Gitarre. Der Übergang nach den schweren Gitarren-Akkorden in den sanftmütigen Mellotron Synthesizer-Sound mit der akustischen Gitarre meisterte das Diamond erfolgreich die komplexen Mittelton-Elemente.

Fazit: ein sehr musikalisches, gut ausgewogenes Kabel mit leichten Abstrichen im Bass, aber zu einem günstigen Preis.