Der Cyrus hat so gar nichts vom Klischee des müden, höhenschlappen Britensounds. Die Hörtest-Jury hatte auch mit neuen Schallplatten (Seiten 144/145) viel Spaß. Die mitreißenden Rhythmen der „Morocco Fantasia“ von Al Di Meola kamen knackig und kontrolliert, der „Son Of A Preacher Man“ in der Version von Eva Cassidy preschte mächtig los, die Stimme stand sauber moduliert und fast greifbar im Raume.
Das galt auch für die separat von der Begleitung, sogar in einem anderen Studio aufgenommene Stimme von Hannah Reid von London Grammar. In dem wundervollen Stück „Strong“ von der CD „If You Wait“ hob der Cyrus One den hinreißenden Gesang plastisch über dem Instrumentalteppich. Mit Bassschüben darunter hatte er kaum Probleme.

Quelle: AUDIO 4/2017

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