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Im Tiefton steht Punch zur Verfügung, wenn er notwendig ist, bleibt aber selbst bei basslastigen Alben stets im Rahmen und erdrückt den Hörer nicht. Auch die Räumlichkeit des Soundkey weiß durchaus zu gefallen und lässt eine gute Ortung der einzelnen Komponenten zu. Hervorzuheben ist außerdem der beachtliche Rauschabstand des DACs, der die unschönen Störgeräusche in ruhigen Teilen selbst dann unterdrückt, wenn der Finger ein wenig öfter zum Lautstärkeregler des Quellgerätes ging. Durch die Bank weg setzt Cyrus‘ kleiner DAC die eingehenden Signale stets zuverlässig und präzise, während er dabei vermeidet, der Musik seinen eigenen Stempel aufdrücken zu wollen. Charakteristika der verwendeten Kopfhörer bleiben erhalten und auch die Abmischung des Albums ist hier eher verantwortlich für den Klang als der Wandler an sich, der dankenswerterweise mit der gebotenen tonalen Neutralität zu Werke geht.
Cyrus hat mit dem Soundkey einen wirklich interessanten DAC geschaffen, der auf eine sympathische, unkomplizierte Art an das Thema Personal Audio herangeht. Wer mit dem Klang seines Smartphones unzufrieden ist, aber unterwegs nicht ein weiteres großes Gerät in der Tasche haben möchte, findet hier eine tolle Lösung seines Problems.

Quelle: Hifi EinsNull 2/2017
Autor: Philipp Schneckenburger

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Zum Hörcheck zogen wir Sennheisers Momentum M 2 und vergleichbare Sticks von Audioquest und FiiO heran. Der Cyrus-Winzling bot in der direkten gegenüberstellung tatsächlich den übersichtlichsten Charakter. Er besitzt einen ordentlichen „Punch“, übertreibt es aber auch nicht mit dem bass – genau die richtige Mischung! Erstaunlich spritziger Mobil-DAC mit musikalischem, klar und sauber durchstrukturiertem Kopfhörer-Verstärker. Der federleichte Begleiter bringt die meisten „Musik-Handys“ deutlich nach vorne.

Quelle: STEREO 4/2017
Autor: Carsten Barnbeck

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